Mehr Leistungsempfänger durch die Pflegereform - Finanzservice Leibenzeder - Versicherungsmakler Emmendingen || Freiburg Leibenzeder Finanzservice

80.000 neue Leistungsempfänger durch die Pflegereform

Eine Pflegerin kümmert sich um eine Rentnerin: Nach den ersten Monaten der Pflegereform deuten sich Verbesserungen des Gesetzes an. (quelle pixabay)

Aufgrund der zum Jahr 2017 geänderten Pflegereform können seither ca. 80.000 Menschen mehr Pflegeleistungen wie bisher beziehen. Peter Wick, Geschäftsführer des Medizinischen Diensts des Kassen-Spitzenverbands sagt, „Das Gesetz wirkt". Was es jedoch noch zu verbessern gibt, lesen Sie hier. Mit dem Jahreswechsel 2017 trat die Pflegereform in Kraft: wir haben darüber berichtet. http://finanzen-leibenzeder.de/index.php/blog/expertenmeinung-zur-pflegereform-in-der-badischen-zeitung durch die Reform kommen seither gut 80.000 Menschen mehr in den Genuss von Pflegeleistungen als bisher. Nach den alten Regelungen wären sie leer ausgegangen. Bis Ende des Jahres 2017 werden es laut eines Berichtes Frankfurter Allgemeine Zeitung wohl 200.000 Menschen sein. Grundlage ist die Berechnung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK).

Seit dem Inkrafttreten des Gesetztes haben und 130.000 Menschen Pflegeleistungen erhalten. Laut dem Bericht der FAZ haben diese auch zum Teil durch die neue Gesetzgebung von erhöhten Leistungen profitiert – beispielsweise dadurch, dass für den Bedürftigen nun etwa Beeinträchtigungen von Wahrnehmung und Erinnerung besser berücksichtigt und gewertet werden.

Bisher wurden laut Aussagen des MDK-Geschäftsführers Peter Pick gegenüber der FAZ rund 222.000 Menschen nach dem neuen System begutachtet. Weit über 80% der begutachteten Patienten sei dabei ein Pflegegrad anerkannt worden. Bisher lag die Quote nur bei rund 75 Prozent. Auch bei bereits 57.000 anerkannten Leistungsempfängern wurden höhere Pflegestufen anerkannt.

Deutlich mehr Leistungsanträge nach Pflegeleistungen

Seit Jahresbeginn wurden deutlich mehr Leistungsanträge gestellt. Dies lässt darauf hindeuten, dass die Reform richtig war und das Gesetz wirkt. Nachteilig ist jedoch, dass die Bearbeitungszeit von Neuanträgen aber zwischen vier und acht Wochen beträgt. Das ist deutlich zu lange, bedenkt man nämlich, dass vor der Gesetzesänderung eine 25-Tage Frist galt. Durch die Reform hat sich jedoch die Arbeit für die Gutachter erhöht und die Frist wurde bis 2018 verlängert. Ausgenommen davon bleiben dringende Fälle – für sie gilt bereits jetzt eine Ein-Wochen-Frist.

Wenn auch Sie Fragen haben welche Herausforderungen in Bezug auf Vermögen, Pflegeabsicherung, Pflegelücke und Erbenschutz bestehen, sprechen Sie uns gerne an.

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Mittwoch, 20. September 2017

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