7 Irrtümer zur Pflege - Was muss ich wissen? - Finanzservice Leibenzeder - Versicherungsmakler Emmendingen || Freiburg Leibenzeder Finanzservice

7 Irrtümer zur Pflege - Klar und verständlich!

Ein paar Tage sind seit unserem letzten Blogbeitrag vergangen und nun möchten wir aufgrund vermehrter Rückfragen und falscher Ansichten in der Beratung zur Pflege gerne mit den sieben größten Irrtümern aufräumen. Zu den sieben größten größten Irrtümer zur Pflege wird es auch noch ein Youtube Video in unserem Kanal geben.

Zuerst schauen wir uns doch einmal an, wie der aktuelle Stand in der Pflege ist und wer damit überhaupt in Berührung kommt. Grundsätzlich bleibt zu sagen, dass Pflege hauptsächlich weiblich ist. Neben der Tatsache, dass Frauen ein höheres Risiko tragen im Laufe des Lebens zum Pflegefall zu werden sind diejenigen die einen Patienten pflegen zum größten Teil auch weiblich. Laut der Statistik werden knapp zwei Drittel aller Frauen mal zu einem Pflegefall. Entscheidend ist hier, dass die Frauen eher die Männer pflegen wie umgekehrt und dafür ihr eigenen Interessen und den Beruf zurückstellen. Ironischerweise ist am 12 Mai nicht nur Muttertag, sondern auch „Tag der Pflege".

Kommen wir also zu den Irrtümern und beleuchten die größten Missstände!


Pflege-Irrtum 1: Ich werde kein Pflegefall!

Wenn wir die Statistik bemühen zeigt sich leider ein anderes Bild: Mit Vollendung des 30. Lebensjahres wird jeder zweite Mann im weiteren Lebensverlauf zum Pflegefall. Wie oben schon erwähnt trifft es Frauen noch häufiger, und hier sind es inzwischen drei von 4 Frauen die im Laufe des Lebens pflegebedürftig werden. Laut der Statistik macht sich in diesem Fall die um ca. fünf Jahre höhere Lebenserwartung der Frauen bemerkbar. Schauen wir auf die Statistik bei Paaren wird das Bild noch drastischer. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier mindestens einer der beiden zum Pflegefall wird beträgt zusammengenommen sogar mehr wie 80 Prozent!


Pflege-Irrtum 2: Pflege trifft einen nur im hohen Alter!

Auch dieser Irrtum stimmt nicht. Es ist richtig, dass mit Erreichen die 65 Lebensjahres die Zahl der Pflegebedürftigen sprunghaft ansteigt, dennoch sind auch schon über 15% der Pflegebedürftigen unter 65 Jahre. Davon alleine knapp 10 Prozent sogar unter 15 Jahren. Wenn wir von Pflegesprechen, muss das nicht immer der „Worst-Case" sein indem ein Patient sabbernd im Bett liegt. Alleine durch über 12 Millionen Unfälle oder Krankheiten kann ein Pflegefall entstehen.


Pflege-Irrtum 3: Pflege ist immer nur von kurzer Dauer!

Auch hier werden deutliche Diskrepanzen sichtbar. Wunschdenken und Tatsachen klaffen weit auseinander. Laut jüngster Statistik ist ein Pflegbedürftiger heute im Durchschnitt etwas mehr wie acht Jahre lang ein Pflegefall. Wer muss denn länger gepflegt werden? Der 30-jährige Motorradfahrer nach einem schweren Unfall oder die 92-jährige Oma? Die meisten Pflegefälle möchten nach Möglichkeit in gewohntem Umfeld gepflegt werden, und das ist nach wie vor das eigene Zuhause. Hier stellt sich dann die große Herausforderung nach der Finanzierung der entstehenden Kosten. Aus diesem Grund ist der Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung sinnvoll und nötig, um das eigene Vermögen zu schützen. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Sonderseite www.pflegetagegeldversicherung.org . Hier kommen wir wieder zum Anfang zurück und stellen fest, dass Frauen in der häuslichen Pflege der Großteil der Pflege übernehmen. Laut einer Studie der R+V Versicherung sind 40 Prozent der Frauen zwischen 3 und 10 Jahren mit der Pflege der Angehörigen beschäftigt. Knapp 10 Prozent sogar 10 Jahre und länger. Pflege ist kein Nebenjob und wird so oftmals zum unbezahlten „Halbtagesjob". Auch hierzu gibt es in den nächsten Tagen einen gesonderten Beitrag.


Pflege-Irrtum 4: Meine Familie kümmert sich um mich!

Laut der Studie der R+V pflegen derzeit 62 Prozent der Angehörigen ihre zu pflegenden Familienmitglieder. Die Entwicklung zeigt aber auch, dass dies in den nächsten Jahren Zusehens schwieriger wird, da sich einerseits die demografische Entwicklung der geänderten Familienstrukturen bemerkbar macht, und andererseits aufgrund immer mehr Singlehaushalten. Auch bei diesem Punkt kommt zum Tragen, dass die Kosten durch einen eventuellen Pflegedienst finanziert werden müssen. Neben der Tatsache, dass Kinder für Ihre Eltern haften bietet sich an, die Pflegekosten auszulagern und rechtzeitig eine Pflegetagegeldversicherung abzuschließen.


Pflege-Irrtum 5: Der Staat kümmert sich um mich!

Auch das ist leider Falsch! Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung, in die jeder Krankenversicherte einbezahlt, egal ob gesetzlich oder privat versichert, ist nämlich bestenfalls eine „Teilkasko-Versicherung" auf den eigenen Körper! Interessanterweise wird das eigene Auto besser versichert, wie die eigene Gesundheit. Wir arbeiten aber daran das umzukehren. 😉 Wenn wir uns einmal anschauen wie groß die Pflegelücke bei jedem einzelnen ist wird deutlich, dass es sinnvoll ist, eine Pflegetagegeldversicherung abzuschließen. Und damit kommen wir auch schon zum sechsten Irrtum.


Pflege-Irrtum 6: Die entstehenden Pflegekosten kann ich selbst aufbringen!

Monatliche Kosten zwischen 400 und 2000€ summieren sich schnell zu einer beträchtlichen Summe. Auf die durchschnittliche Pflegedauer von 8 Jahren hochgerechnet ergeben sich schnell Eigenanteile zwischen 40.000 bis 160.000€ Euro. Für viele Familien bedeutet das den finanziellen Ruin! Aus unsere Beratungen merken wir, dass eine Absicherung und Auslagerung des Pflegerisikos in den letzten Wochen deutlich zunimmt. Aufgrund dieser hohen Kosten wird inzwischen jeder sechste Pflegefall zum Sozialfall. Tendenz steigend!


Pflege-Irrtum 7: Ich habe schon eine private Pflegezusatzversicherung!

Auch hier herrscht großer Irrglaube. Fast ein Viertel der Deutschen glauben, dass sie im Besitz einer privaten Pflegezusatzversicherung sind. Leider verwechseln hier viele die gesetzliche Pflegepflichtversicherung mit einer privaten Pflegezusatzversicherung. Wenn wir wieder die Zahlen der Versicherungswirtschaft bemühen wird deutlich, dass erst knapp drei Prozent der Bevölkerung eine entsprechende Vorsorge in Form einer Pflegetagegeldversicherung oder Einer Pflegerente getroffen haben. Hier ist also noch sehr viel Luft nach oben. Die Möglichkeiten das Risiko auszulagern und abzusichern sind vielfältig. Mehr dazu erfahren Sie auch auf unserer Spezialseite www.pflegetagegeldversicherung.org.

Gerne beraten wir Sie zum Thema der Absicherung des Pflegerisikos. Buchen Sie ganz einfach Ihren persönlichen Wunschtermin über unseren Onlinekalender.

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Pflegefall - Das unterschätzte Risiko

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